N-Spur-Anlage, transportabel

Auch die N-Bahn-Fans kommen in unserem Verein seit etwa 1996 zu ihrem “Recht”. Seit dieser Zeit gibt es bei uns die nachfolgend beschriebene N-Bahn-Anlage. Auch hier haben wir uns - wie bei der zuvor entstandenen HO-Anlage schon - für den Bau von Großmodulen in der Größe von 2,00 x 1,50 m entschieden.

 

Die eingefleischten N-Bahner des Vereins hatten bereits einen Gleisplan parat, der eine Schnellbaustrecke, eine Bergstrecke sowie eine Pendelstrecke vorsah. Die Planung ging in Richtung “Moderne Bahn” mit Oberleitungsstrecken. Auf den doppelgleisigen Strecken sollten deutsche wie auch Züge der europäischen Staaten, auf der Pendelverkehrstrecke Wendezüge der Regionalbahnen verkehren. Für eine spätere Anbindung weiterer Module wurden auch mehrere Übergangsgleise vorgesehen.


Stationäre Märklin-Anlage "Dr. Ebert"

Im Herbst 2005 durften wir im Hause Dr. Ebert die Modellbahnanlage übernehmen. Für den Ab- und Ausbau mußte die Anlage zertrennt werden, um durch die Keller- und Haustüren zu kommen. Durch den etagenförmigen Aufbau wurden die Anlagenteile sehr instabil und wir mußten die Trennschnitte gut überlegt vornehmen. Dabei waren diese Schnitte teilweise nur unter sehr erschwerten Bedingungen durchzuführen. Auch die Übergänge der 3 großen Gleiswendel waren beim Abbau zu lösen. Die Verknüpfungen konnten mit kleinen Anpassungen erhalten werden.
Neben dem Wiederaufbau war auch die Frage nach der Modellbahnsteuerung wichtig. Nach intensiver Recherche in einem Zeitfenster von einem Jahr entschlossen wir uns für die Steuerung über PC und das System RAILROAD von Freiwald. Nachdem bei der Anlage auch die Märklinzentrale 6021 dabei war, besorgten wir uns noch ein MÄRKLIN-Interface übers EBAY.

Die Loks, Weichen und Signale werden über das INTERFACE und der Centrale 6021 gesteuert, die Rückmeldung der Hallsensoren erfolgt über das Littfinski-System. Dazu benötigt man noch einen PC mit zwei COM-Schnittstellen und einen schnellen Prozessor, um schnelle Progamm-”Ergebnisse” zu erhalten. Zunächst haben wir beim INTERFACE von Märklin noch einen leichten “Flaschenhals”, weil die BAUD-Rate des Interface mit 9600 BAUD sehr niedrig ist. Da nützt momentan auch noch kein besonders schneller PC. Später wird hier sicher mal eine Uhlenbrock-Zentrale stehen.


Ausstellungsanlage Spur H0 - 1:87 Fleischmann - FMZ

Bereits im Jahr 1989 im Oktober nahmen wir nach einigen Monaten Bauzeit in Bellenberg bei einer großen Modellbahnausstellung teil und präsentieren eine “Bretter”-Anlage auf 5 Modulen. Aber hier konnte man schon einen Eindruck gewinnen, wie die Großmodulanlage später einmal aussehen wird. Ein Modul war ja bereits landschaftlich gestaltet. Der große Personenbahnhof mit dem Rangierbereich und der Drehscheibe, der Dieseltankstelle und der Bekohlungsanlage, entstanden bis 1994, war schon beeindruckend.
Auch die digitale FMZ-Steuerung war in den 90-er Jahren schon revolutionär für den Modellbauer.

Diese Anlage wurde als Großmodulanlage konzipiert, weil uns die Kleinmodule in der Form der “Schlangenbahnen” nicht sehr ansprachen. Um unser Konzept des großen Bahnhofs mit den entsprechenden Gleisvorfeldern zu verwirklichen


Standseilbahn in H0 - Ergänzung zur FMZ-Anlage sowie auch solo ausstellbar

Im Jahr 2007 brachte Herbert Gschweicher einen Bausatz von BRAWA für eine Standseilbahn mit in den Club. Uns alle interessierte die Technik und so ging man ans Werk und plante ein Modul mit einer Standseilbahn in der Baugröße HO 1:87.
Dieses Standseilbahn-Modul wurde so geplant, dass man es sowohl alleine als Standmodul wie auch in Zusammenhang mit unserer großen HO-Gleichstrom-anlage zeigen und betreiben kann.

 

Nach einjährigen Bauzeit zeigte man die Stand-seilbahn bereits das erste Mal auf einer kleinen Modellbahnbörse des Vereins in Ottobeuren. Leider war der Einsatz nur von kurzer Dauer, weil die Modelle des Herstellers BRAWA nicht unbedingt für einen Dauereinsatz ausgelegt sind. Auch die Überhöhung der Gleise bis zur Ausweichstelle war nicht ausreichend, so dass das Zugseil der Fahrgastkabinen immer wieder aus den Führungsrollen glitt.

Über einen automatischen Zeitschalter fährt nun die Standseilbahn - auch Funicular genannt - alle 2 Minuten zum Bergdorf. Unterhalb der Felsenwand ist der Dom mit dem Friedhof platziert und wer es abwartet, der kann sogar zur Mittagszeit das Glockengeläute des Doms hören (Originalsound der Ottobeurer Basilika). Auf dem Friedhof leuchten kleine Grablaternen und gerade wurde für die nächste Bestattung ein Grab ausgehoben.

Erst nach umfangreichen Modifizierungen durch uns konnte die Standseilbahn in Betrieb gehen. So wurde die komplette Gleisanlage inclusive Tal- und Bergstation auf einem eigenen Segment befestigt und zwar so, dass es ohne große Anstrengung in das Standseilbahnmodul eingesetzt und für eine Wartung wieder entnommen werden kann. Der in der Bergstation untergebrachte Antriebsmotor wurde auf ein Gleitstuhl gesetzt, um die Spannung des Zugseils individuell mit einer Stellschraube regeln zu können.

 


Rhätische Bahn im Maßstab 1:87 H0e

Gestiftet wurde diese kleine Anlage von Harald Schifferer, einem Mitglied des Vereins. Harald baut mittlerweilen schon an der nächsten Modellbahnanlage. Engelbert Miller verpasste der Anlage eine eigene Steuerung über Belegtmelder. Auch landschaftlich haben sich einige des Vereins der Anlage angenommen und viele neue Szenen nachgestellt. So erhielten mehrere Straßenfahrzeuge, so z. Beispiel ein Fahrrad, eine Beleuchtung. Die Elektrolokomotiven wurden überholt, einige erhielten neue Motoren.

 

Die Anlage misst 3 m x 1,20 m. Wegen ihrer Größe ist die Rhätische Bahn-Anlage sehr beliebt und war schon oft im Einsatz auf vielen Modellbahn-Ausstellungen. Das merkt man ihr aber nicht an. Mit allerlei verschiedenen Zuggarnituren kann die umfangreiche Palette der Rhätischen Bahn gezeigt werden.


Ottobeuren im Gründungsjahr 1900 im Maßstab 1:87

Lang, lang ist´s her . . .

Den Keim für den Bau dieses Dioramas legte paradoxerweise die Stillegung der Strecke Memmingen - Ottobeuren am 1. Oktober 1996. Damals begann Herbert Gschweicher, unser 1. Vorstand, Material über den Bahnhof Ottobeuren zu sammeln: Bücher, Pläne, Fotos usw. Parallel hatte Herbert Gschweicher das Areal fotografiert und vermessen. 

Für Herbert Gschweicher war von Anfang an klar, daß er sein Modell in HO 1:87 auf Ausstellungen zeigen wollte. Der Bahnhofsbereich und der anschließende Streckenteil über die Günz benötigte eine Baulänge von insgesamt 6 m.

Dafür kam vorzugsweise die Segmentbauweise in Frage. Als erstes Modul in der Größe 1,30 x 0,60 cm entstand das Modul mit dem Empfangsgebäude, der Güterhalle und dem kleinen Gebäude, in dem die Toiletten und verschiedene kleine Geräte untergebracht waren.

 


Ottobeuren in den 60er Jahren in Spur 0 = Maßstab 1:45

Bei der Anlage handelt es sich um eine Segmentanlage mit zur Zeit 12 Segmenten á 1,50 cm Länge und 80 cm Breite. Dieses erlaubt eine Punkt-zu-Punkt-Anlage vom Bahnhof Ottobeuren über einige grade sowie gebogene Streckenmodule zu einem Fiddleyard als Abstellsegment.

Philosophie und Absicht beim Bau dieser Anlage, war die maßstäbliche Darstellung der ersten 600 Meter des Bahnhofes. Dieses beinhielt natürlich auch den vorbildgetreuen Nachbau der Gebäude des Bahnhofes und des Umfeldes mit möglichst vielen Details.

So entstand dann eine Segment- bzw. Modulanlage von aktuell 17,5 Metern Gesamtlänge bei 2,5 Meter Breite (incl. Bedienerplatz) . Der Unterbau der Teilstücke entstand dabei in Kastenbauweise aus Sperrholz; die Füße der Teilstücke sind einklappbar. Zum Transport werden Seitenwangen montiert, so dass die Anlagensegmente gestapelt werden können.

Die Gleise stammen komplett von der Firma Lenz, wurden natürlich gealtert und mit selbst gesiebtem und gewaschenem Granitsplitgeschottert. Der Landschaftsbau entstand auf einem Unterbau aus Styrodur. Dabei wurde auf die originale Topografie sehr viel Wert gelegt. Die Gebüsche entstanden aus Meerschaum-Ästen, die mit diversen Turf und Schaumstoffflocken begrünt wurden. Die für die Gegend typischen Fichten sind Selbstbau: Der Stamm besteht aus Holzstäben, die mit Ästen aus Draht versehen sind und mit Material von Silflor „benadelt“ wurden. Die Wiesen wurden mit Hilfe handelsüblicher Grasfasern angelegt, die elektrostatisch aufgebracht wurden.

Sämtliche Gebäude sind nach Originalplänen oder Fotografien entstanden. Das Material ist zu 90% Holz, alle wurden mit Inneneinrichtung und Beleuchtung versehen.


H0-Stufenanlage von Gerhard Bäuml

Diese Anlage ist als Ausstellungsanlage konzipiert und besteht aus 10 Haupt- und 4 Nebenmodulen. Die Module haben die Größe 1,20 m x 0,60 m und sind für den Transport  gut geeignet. Durch die Leichtbauweise in 10-mm-Sperrholz kann der Aufbau bei einer Ausstellung schnell durchgeführt werden. Der Gleisplan ist im Hundeknochen-System ohne Vorbild angelegt und hat eine raffinierte Streckenführung.

 

Die Stufenanlage wird digital betrieben, gefahren wird epochengerecht, es kann zwischen Dampf- und Dieselzeitalter gewechselt werden. In einem Schattenbahnhof finden 7 Zuggarnituren für Zugwechsel Platz.

 

Das Stellpult für die Weichenstraße ist ganz konventionell mit Minischalter und LED für die Anzeige der Weichen- bzw. Signalstellung in Selbstbauweise erstellt. Der FALLER-Hintergrund “Grünten” bringt die richtige Perspektive und der Anlage den letzten Pepp und Pfiff. 

Die Stufendarstellung der Anlage in 3 Trassen ist bei Ausstellungen immer ein Hingucker.

 

Ausstellungs-Referenzen:

2016 - Rathaus Memmingen

2013 – Schelklingen 
2010 - Welden
2009 - Stetten a. d. Donau (Tuttlingen)
2008 - Emmering bei Fürstenfeldbruck
2008 - Memminger Weihnachtsmarkt
2004 – Gräfelfing
2004 - MOC München - Philadelisten-Ausstellung
2004 – Moosburg bei Landshut
2004 – Dachau
2004 - Memminger Weihnachtsmarkt
2003 - Welden

 

 


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